Arten von Unterbodenmaterialien in Bauprojekten

Der Unterboden ist die Strukturschicht, die die Grundlage für Ihren fertigen Bodenbelag bildet. Wenn kann Sperrholz oder anderes Plattenmaterial oder sogar Beton sein.

Arten von Unterbodenmaterialien in Bauprojekten

Die beste Wahl des Untergrundes hängt von der Umgebung und dem Bodenbelag ab.

Der Unterboden ist das Fundament unter den fertigen Bodenbelägen. Bei Holzrahmenböden sorgt der Unterboden für eine durchgehende Strukturfläche über den Bodenbalken. Im Keller und in Häusern mit Plattenfundamenten kann der Unterboden einfach eine Betonplatte sein. Der Unterboden ist eine Strukturschicht und sollte nicht mit Unterlage oder Zementplatte oder Fliesenleger verwechselt werden, die eine Schicht zwischen dem Unterboden und dem fertigen Boden bilden.

Landhausdiele Unterboden

Holzbretter waren das traditionelle Unterbodenmaterial für Häuser, die bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gebaut wurden. Seitdem wurden die Bretter fast vollständig durch Sperrholz und andere Plattenuntergründe ersetzt. Die Dielen sind typischerweise 1×6 und bestehen aus Kiefer, Tanne oder ähnlichem Nadelholz. Sie wurden üblicherweise mit handelsüblichen Kastennägeln an Holzbalken genagelt, die sich mit der Zeit lösen und zu quietschenden Böden führen. Bretter, die mit Ringschäften oder geriffelten Unterbodennägeln genagelt sind, neigen dazu, weniger zu quietschen, da die Nägel sich nicht herausziehen lassen.

Viele umgebaute Häuser haben Holzbohlenuntergründe, die mit Spanplatten oder Hartfaserplatten belegt sind, um Schwankungen zwischen den Platten zu überbrücken und eine ebene Oberfläche für Teppich- und Vinylböden zu schaffen.

Sperrholz Unterbodenbeläge

Sperrholz ist seit den 1950er Jahren ein Standardunterbodenmaterial und bleibt für viele Bauherren der bevorzugte Unterboden. Standard-Sperrholz kann für Unterböden verwendet werden, aber ein besseres Material ist ein 34-Zoll-Sperrholzunterboden mit Nut und Feder. Die Nut- und Federränder greifen ineinander, um Bewegungen entlang der Plattenkanten zu widerstehen und einen insgesamt steiferen Boden zu schaffen.

Die hochwertige Verlegung eines Sperrholzunterbodens beinhaltet das Verkleben der Sperrholzplatten mit den Bodenbalken mit Konstruktionskleber. Die Paneele werden ebenfalls mit den Balken verschraubt oder mit Ringschaft- oder Rillennägeln genagelt.

Sperrholz-Subböden gibt es auch in den Stärken 12 Zoll und 58 Zoll. Dünnerer Unterboden kann für Teppiche oder elastische Bodenbeläge wie Vinyl oder Linoleum geeignet sein, aber ein dickerer Unterboden wird für nagelfestes Hartholz empfohlen und ist für Bodenfliesen erforderlich.

OSB Unterbodenbeläge

Der Unterboden aus orientierter Litzenplatte oder OSB ist ähnlich wie der Sperrholzunterboden und wohl genauso verbreitet. Es wird auf die gleiche Weise wie Sperrholz installiert und bietet eine ähnliche Leistung, oft zu etwas niedrigeren Kosten.

Beton-Unterbodenbeläge

Eine Betonplatte sorgt für einen sehr harten, festen, langlebigen und oft sehr glatten Untergrund. Fliesen- und Steinböden können direkt auf Beton verlegt werden, aber die meisten anderen Bodenbeläge erfordern eine Art Unterlage oder eine über dem Beton liegende Feuchtigkeitssperre. Beton-Grundböden sind anfällig für Feuchtigkeit, entweder durch Kellerfluten oder durch Bodenfeuchtigkeit, die durch den Beton auftritt (sie sind nicht wasser- oder wasserdampfdicht), daher ist eine Feuchtigkeitsbarriere erforderlich.

Doch auch bei einer Feuchtigkeitssperre ist ein massiver Parkettboden nicht über Betonuntergründen im Keller (oder irgendwo unter der Oberfläche) zu empfehlen.

Weitere Herausforderungen beim Beton sind seine Kälte und Härte. Es leitet Kälte vom Boden unter der Erde ab, und es ist fast unmöglich, sie einzunageln. Es gibt zwei Methoden, um diese Probleme zu lösen. Die traditionelle Methode besteht darin, 2×4 “Schwellen” am Beton zu befestigen und die Schwellen dann mit einem Sperrholzunterboden abzudecken. Eine neuere, einfachere Methode ist die Verlegung eines “schwimmenden” Unterbodens aus speziellen Nut-Feder-Paneelen aus OSB, die auf einer Basisschicht aus Kunststoff oder Hartschaumisolierung verklebt sind. Die synthetische Basis trennt den Boden von Betonfeuchtigkeit (nicht von Überschwemmungen oder schwerem Wasser), und die OSB-Oberfläche bildet einen flachen Unterboden, der mit Nägeln befestigt oder einfach mit einer Vielzahl von Bodenbelägen abgedeckt werden kann.

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